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Ein Mitarbeiter spricht: Gerwin, Bohrmeister für den Rohrvortrieb im Schneckenbohrverfahren & Rohrvortrieb im Vollschnittverfahren

Alle zwei Monate wird ein Mitglied unseres Teams ins Rampenlicht gestellt. Heute erzählt uns Gerwin, unser Bohrmeister für den Rohrvortrieb im Schneckenbohrverfahren & Rohrvortrieb im Vollschnittverfahren, was er genau macht, was seine besonderen Bohrungen waren und worauf er in der vergangenen Corona-Zeit verzichten musste! 

Welche Art von Ausbildung haben Sie erhalten?
Ich habe mit einer Metallausbildung begonnen und im dritten Jahr aufgehört. Ich wollte lieber arbeiten, als zur Schule zu gehen, weil mein älterer Bruder und meine Schwester bereits arbeiteten und ich auch Geld verdienen wollte. Damals war ich 16 Jahre alt und arbeitete ein Jahr lang in einem Unternehmen, das Förderbänder herstellte. Über verschiedene Wege bin ich schließlich im Alter von 26 Jahren in der Rohr Vortrieb Branche gelandet.

Was genau umfasst Ihr Beruf?
Leitung eines Bohrteams und Kontrolle der Maschine, Kontaktaufnahme mit Auftraggebern und Unterauftragnehmern für unser Projekt. Das Wichtigste ist, dass die Vortriebs Maßnahme  sicher durchgeführt wird.

Was sind die schönen Seiten Ihrer Arbeit?
Ich arbeite an verschiedenen Orten, mit verschiedenen Menschen und an der frischen Luft. Jede Bohrung ist eine neue Herausforderung, manchmal groß und manchmal klein.

Wie verläuft Ihr Tag?
Morgens beginnen wir mit einem Kaffee und - falls wir eine Mahlzeit einnehmen - mit einem Frühstück im Hotel. Wir beginnen mit einer Arbeitsanweisung, besprechen, wer was machen wird, dann wird ein Musikstück gespielt, um die Atmosphäre zu schaffen, und wir machen uns an die Arbeit. An einem Tag bereitet man sich vor, am nächsten konzentriert man sich auf den Bohrvorgang und am nächsten baut man wieder auf oder räumt auf.

Wie halten Sie sich über die Entwicklungen in Ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden?
Durch soziale Medien, manchmal eine Messe und den Kontakt mit Kollegen und Gleichgesinnten.

Wie lange arbeiten Sie schon bei Kouwenberg Infra?
Ich arbeite seit 11 Jahren hier, ich habe am 1. April angefangen, und das ist kein Scherz!

Verstehen Sie sich gut mit Ihren Kollegen?
Ja, ich habe keine Probleme mit Kollegen (so lange sie zuhören 😉).

Was macht Kouwenberg Infra einzigartig?
Kouwenberg Infra ist ein kleines Unternehmen, das aber in der Welt der Bohrungen eine große Rolle spielt. Das ursprüngliche Familienunternehmen ist immer noch zu sehen und zu spüren. Es werden regelmäßig Ausflüge und Freitagnachmittags-Drinks organisiert, die wir aber leider wegen Corona auslassen mussten.

Haben Sie noch einen netten Abschluss?
Die längste Bohrung, die ich durchgeführt habe, beträgt 920 Meter. Ich habe auch einmal zwei Bohrungen vom Meer bis zur Küste durchgeführt. Das waren große Herausforderungen, unter anderem für das Team, aber auch für mich persönlich. Aber wir haben es gut beendet! Ich habe Schuhgröße 45 😉