ROHRVORTRIEB

Schneckenbohrverfahren

Beim Rohrvortrieb im Schneckenbohrverfahren, wird das Vortriebsrohr samt Förderschnecke aus einer Startbaugrube/Pressgrube unter einem zu durchquerenden Objekt in den Boden gepresst. Um den Pressdruck zu reduzieren und kleinere Korrekturen der Bohrrichtung vornehmen zu können, ist das vordere Rohr mit einem Schneidkopf ausgestattet, der mit einem sogenannten Überschnitt versehen ist. Das eindringende Erdreich wird durch einen Erdbohrer (Schnecke) im Rohr in die Pressgrube befördert.

Gesteuerter Pilotrohrvortrieb

Neben dem oben genannten Schneckenbohrverfahren ist Kouwenberg ein ausgewiesener Spezialist im Bereich des gesteuerten Pilotrohrvortriebs. Um die Genauigkeit der Bohrung noch besser gewährleisten zu können, wird dabei zunächst eine so genannte "Pilotbohrung" durchgeführt, nach der anschließend das Vortriebsrohr samt Förderschnecke der Pilotbohrung folgt und abschließend genau in der ursprünglichen Linie/Achse der Pilotbohrung liegt.

Mit dem Pilotbohrverfahren können die Vorgaben zur Lagegenauigkeit der DWA-A 125 genauestens eingehalten werden. Voraussetzung für den Einsatz einer Pilotanlage ist ein verdrängbarer Boden, der aus den Parametern des Bodengutachtens zu analysieren ist.

Schneckenbohrung mit Wasserschloss

Mithilfe eines Wasserschlosses ist es möglich eine Schneckenbohrung durchzuführen, auch wenn (begrenzt) Wasser vorhanden ist und die Strecke nicht drainiert werden kann. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, dass unter Wasser gebohrt werden kann, ohne das kostenintensive Microtunneling-Verfahren anwenden zu müssen.

 

Zusätzlich zu den Bohrungen können wir auch die erforderlichen Start- und Zielbaugruben anlegen. Für weitere Informationen über das Rohrvortriebsverfahren bitte kontaktieren Sie uns +31 (0) 412 - 405 404.

Im folgenden kurzen Demo-Film wird das Rohrvortriebsverfahren schematisch erklärt.